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BodenbelägeAus unseren Projekten

Wie viele Rollen brauchen wir wirklich?

Linoleum, Vinyl oder Teppich ab der Rolle: Vor jeder Bestellung stellt sich diese Frage. Die Software rechnet es aus dem Plan aus, ganz ohne KI, und zeigt, wo die Bahnen liegen und was übrig bleibt.

Anonymisierte Daten

Ausgangslage.

Vor jeder Bestellung sitzt jemand mit dem Plan und dem Taschenrechner da. Die Flächen für Linoleum, Vinyl oder Teppich sind im Plan farbig markiert. Wie die Bahnen liegen und wo die Nähte hinkommen, steckt im Kopf und in der Erfahrung.

Bestellt man zu knapp, muss man nachbestellen. Bestellt man zu viel, liegen Reste im Lager, und bald weiss niemand mehr, wie gross sie sind.

Wie viele Rollen brauchen wir für diesen Bau wirklich, und wie schneiden wir sie zu?

Was wir gebaut haben.

Eine Webanwendung, die aus einem Plan als PDF einen Vorschlag für den Zuschnitt rechnet. Eine KI ist hier nicht beteiligt, alles ist gerechnet.

  1. Flächen aus dem Plan lesen gerechnetDie Software liest die farbigen Flächen direkt aus dem PDF und vergleicht jede mit der Angabe im Raumstempel. So fällt auf, wenn etwas nicht zusammenpasst.
  2. Bahnen einteilen gerechnetJe Raum schlägt die Software eine Verlegerichtung vor und teilt die Bahnen nach festen Regeln ein, etwa keine Naht in der Türlaibung und keine zu schmale Randbahn. Passt dem Verleger eine Naht nicht, zieht er sie woanders hin, und alles wird neu gerechnet.
  3. Zahlen, die aufgehen gerechnetGekauft, verlegt, übrig und nutzbar, Abfall. Daneben steht, wie viele Rollen es rein rechnerisch mindestens bräuchte. So sieht man, wie gut die Einteilung wirklich ist.
  4. Reste, Schnittliste und Bericht gerechnetWas nutzbar übrig bleibt, kommt ins Restelager und wird beim nächsten Auftrag vor einer neuen Rolle verplant. Dazu gibt es je Rolle eine Schnittliste und einen PDF-Bericht mit den Bahnen im Plan.

Was die KI nicht tut.

  • Hier rät keine KI. Flächen, Bahnen und Kennzahlen sind nach festen Regeln gerechnet. Jede Zahl lässt sich nachrechnen.
  • Ein Vorschlag, kein Versprechen. Die Einteilung ist begründet, aber niemand hat bewiesen, dass es keine bessere gibt. Produkt, Richtung und Nähte bestimmt der Verleger.
  • Die Baustelle rechnet mit. Unebene Kanten, Lieferlose und Preise kennt die Software nicht, und sie bestellt nichts. Wie viel Abfall wirklich anfällt, zeigt erst die Verlegung. Wer im PDF eine Naht verschiebt, ändert nur die Zeichnung. Neu gerechnet wird in der Anwendung.

Was wir gelernt haben.

Zwei Wörter statt einem.Anfangs liefen «Rest» und «Verschnitt» in der Software durcheinander, und die Zahlen waren schwer zu lesen. Heute steht da, was man auf der Baustelle sagt: übrig und nutzbar, oder Abfall. Und eine Zeile zeigt, dass alles aufgeht.
Reste sind der eigentliche Hebel.Ein Rest ist nur dann verloren, wenn ihn niemand mehr findet. Darum merkt sich die Software jedes nutzbare Stück mit Mass und Herkunft und verplant es beim nächsten Auftrag zuerst.
Selbst hinschauen.Eine KI, die uns beim Programmieren half, meldete einmal, alles stimme. Auf ihrem eigenen Bild lagen die Bahnen neben dem Haus. Ein andermal lasen Rechnung und PDF «Länge» verschieden. Seither gilt eine feste Abmachung für Masse und Achsen, und jedes Ergebnisbild schauen wir selbst an.

Wo rechnet Ihr Team heute Material von Hand aus?

Rollen, Platten, Laufmeter: Erzählen Sie uns, wie Sie heute rechnen. Im Gespräch schauen wir, was sich aus Ihren Plänen ausrechnen lässt. Unverbindlich, natürlich.

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